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OMaN Victoria Übersicht 1950 - 1959  
Victoria

Peggy

Victoria



Peggy



  Baujahre 1955 - 1958
Gewicht 140 kg
Höchstgeschwindigkeit 85 km/h
Motor Zweitakt
Zylinderzahl 1
Hubraum 197 cm3
Bohrung / Hub 65 mm x 60 mm
Leistung / Drehzahl 10 PS / 5000 min-1
Steuerung Schlitz
Getriebegänge 4
Radaufhängung vorne Schwinge
Radaufhängung hinten Schwinge
Bereifung 3,25 x 16




Dirk Drechsle aus Inzlingen bei Lörrach möchte mit folgenden Infos und Aufruf die Peggy-Gemeinde versammeln:

Also, einige Details zur Peggy vielleicht:

Der Victoria-Motorroller R 200 "Peggy" mit 200ccm und 10 PS wurde von 1955 bis 1958 in ca. 340 Exemplaren gebaut, manche Quellen sprechen auch von ca. 500 Stk. Die Peggy hat eine Triebsatzschwinge, d.h. Motor und Kettenkasten bilden als Einarmschwinge eine Einheit, das Alu-Gussteil der Schwinge beherbergt die Antriebskette im Ölbad laufend, die grossen 16 Zoll-Räder sind untereinander austauschbar. Durch die Sache mit der Triebsatzschwinge kam der Konstrukteur Norbert Riedel auf die Idee einer elektrischen Schaltung, um so evtl. Schwierigkeiten mit Schaltgestänge oder Schaltzügen bei dem "mitfedernden" Motor aus dem Wege zu gehen !

Am Lenker findet sich eine Schalterplatte mit 4 Tasten für die einzelnen Gänge sowie einer Taste für den Leerlauf. Die Gänge sind nach ziehen der Kupplung mit dem Daumen einzulegen, gerade bei den entfernt liegenden Tasten des 2. und 3. Ganges nicht so einfach! Ausserdem hat man den Roller gleich mit elektrischem Anlasser ausgestattet, aus dem Grunde findet man auch eine 12V-Anlage vor! Kleine Finesse der Anlage ist die Reservelampe, die geringen Spritvorrat anzeigt.

Aber wie sollte es anders sein, auch hier wählte Riedel einen anderen Weg als üblich: Um Baubreite zu sparen, ersannen die Techniker eine unkonventionelle Lösung und packten einen speziellen Dynastarter mit Reibrollen-Antrieb oben auf den Motor, konstruierten 2 Gebläseräder an die Seiten dieser ständig mitlaufenden Lichtmaschine und hatten so auch die Kühlung im Griff!

Ansonsten hat die Peggy viel mit der ebenfalls von Riedel konstruierten und geringfügig später erschienenen "Swing" gemein, so etwa die komplette Vorderrad-Einheit mit Gabel, Lampenkopf und Schutzblech sowie große Teile des Motors, nur dass die Swing keine Gebläsekühlung und keinen Anlasser, daher auch nur 6V-Elektrik hatte.

Da naturgemäss nur noch wenige Exemplare weltweit vorhanden sind (in Europa kenne ich 8 Stück!), will ich versuchen, alle Informationen über den Roller zu sammeln und auch die Besitzer untereinander bekanntzumachen. Es gibt oft nichts frustierenderes, als Einzelkämpfer bei Teilesuche und Restaurierung zu sein!

Daher: Peggy-Besitzer, meldet euch!
Oder kennst Du jemanden, der noch Teile hat? Melde Dich!




Register Dirk Drechsle
Riehenstrasse 94 a
D-79594 Inzlingen bei Lörrach
(im Dreiländereck D / CH / F)

Tel./Fax +49 / 7621 / 168610
Handy +49 / 172 / 632 18 76

eMail: Dirk.Drechsle@t-online.de






Bildgalerie:

Peggy-Register
Peggy-Werbung
Peggy-Foto
(Fotos: Dirk.Drechsle@t-online.de)

Bild  1   2  einer unrestaurierten Nicky.
Diese steht im Rollermuseum in Aschaffenburg. Das Museum ist bei Rosso-Bianco integriert.

Bild  1   2  einer Peggy, fotografiert bei der BikersWorld 2005 in Nürnberg.



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