BDG 250 L / SL Kupplung

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Andreas Pfeiffer
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BDG 250 L / SL Kupplung

Beitrag von Andreas Pfeiffer »

Hallo beisammen,
Ich restauriere schon seit 1987 BDG s aber mein Problem ist immer schon die Kupplung gewesen.

Mir ist beim 1.Mal nach dem Motorüberholen ein Montagefehler unterlaufen, ich habe bei der Kupplung irgendwas falsch gemacht sodass beim ersten auskuppeln die Lamellen aus dem Korb gefallen sind. Danach rutschte die Kupplung bei höherer Drehzahl durch und da ich das nicht nochmal erleben muss bin ich seither zu vorsichtig und breche mir fast die Hand beim Kupplung ziehen. Ich bin vor vielen Jahren mit einem BDG gespann gefahren und dessen Kupplung war wie Butter,ein Traum. Danke in Erinnerung an Walter Biehler.
Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen und da muss ich hin. Derzeit habe ich meine Bundeswehr BDG überholt und die Kupplung noch nicht eingestellt.
Habt Ihr mir einen simplen Trick ? wenn ich ziehe ist alles auf vollem Antrieb.

DEA :D
*Matri
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Re: BDG 250 L / SL Kupplung

Beitrag von *Matri »

Hallo Andreas,
ich kann Dir bei Deinem Problem nicht helfen, da ich leider noch nie eine BDG 250 gefahren bin. Wir haben uns übrigens schon mal 1997 auf der Veterama getroffen. Daraufhin habe ich Deine sehr hilfreichen Werkstattunterlagen gekauft. Ist Deine Neuauflage noch identisch mit den damals gekauften? Oder wurden diese inzwischen erweitert / ergänzt?

Frage zu meinem Anliegen an alle:
Bin aktuell dabei meine BDG 250 SL (Bj. 1955) nach sehr langer Zeit fertig zu stellen. Ich habe das Problem, dass bei der obersten Scheibe der Kupplung (Abschlußscheibe - Bild Nr 315 - Tafel Nr 3 aus original ET-Liste von 1955) die nach außen gebogene Blechlasche abgebrochen ist. So wie ich das sehe, dient diese Lasche als Verdrehsicherung (Drehmomentstütze) für die Alu-Verschraubung (Bild 321) in den Federteller (Bild 320). Hatte schon jemand das gleiche Problem? Gibt es hierzu Lösungen?
Auf die Schnelle hab ich mir überlegt 2 Löcher (siehe weiße Markierung im Foto) in den Federteller zu bohren und mit Hilfe eines verstellbaren Zapfenschlüssels den Federteller beim Anziehen der Alu-Verschraubung gegenzuhalten. Was haltet ihr davon?

Allgemeine Frage:
Ist es ok, dass ich mein Problem hier ergänzt habe? Oder hätte ich ein neues Thema erstellen sollen? Sind hier im Forum alle per Du? Wäre für mich auf jeden Fall ok.

Gruß Manfred
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Christian Wolf
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Re: BDG 250 L / SL Kupplung

Beitrag von Christian Wolf »

Ja, das ist Kacke wenn das abgebrochen ist. irgendwo hab ich gesehen das sich jemand die Scheibe hat lasern lassen und dann die Lasche rausgebogen hat. Weis nicht mehr ob es hier war oder in facebook.
Hier könnte man danach suchen, die Suchfunktion in FB ist eher schlecht.
Edit:
Ich hab es gefunden,,,
https://www.facebook.com/groups/1692436 ... 0310498717
Man muss aber in der Gruppe sein denk ich.
Christian Wolf
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Re: BDG 250 L / SL Kupplung

Beitrag von Christian Wolf »

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*Matri
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Re: BDG 250 L / SL Kupplung

Beitrag von *Matri »

Hallo Christian,
Danke für Deine Antwort und fürs Heraussuchen. Ich hätte nicht suchen können, da ich nichts mit Facebook machen.
Ist natürlich super, wenn man die Möglichkeit zum Lasern hat. Vielleicht finde ich ja irgendwo ein gutes Gebrauchtteil. Wenn nicht, werde ich´s mit den 2 Bohrungen versuchen. Ich muss ja nur irgendwie den Federteller beim Anziehen der Alu-Verschraubung gegenhalten können.
_hiha
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Re: BDG 250 L / SL Kupplung

Beitrag von _hiha »

Das ist doch vulgäres Stahlblech. Man kann die Nase völlig problemlos wieder anschweißen (z.B. mit WIG) oder hartlöten (Neusilberlot). Um Verzug würd ich jetzt nicht bangen.
Gruß
Hans
*Matri
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Re: BDG 250 L / SL Kupplung

Beitrag von *Matri »

Hallo Hans,
ich hatte mir gedacht, dass die Kupplungsscheiben aus besserem Material (z.B. St60) gefertigt sein sollten. Wenn man allerdings überlegt, dass in der damaligen Zeit gutes Material kaum verfügbar war, sind die Scheiben vermutlich wirklich nur aus einfachem Stahlblech (St 37). WIG und Hartlöten kann ich nicht wegen mangelder Ausrüstung. Ich denke das sollte dann aber auch mit einem Schutzgasschweißgerät gehen. Mit einer Schweißnahtvorbereitung, damit sich eine Doppel X - Naht ergibt und vorsichtig Punkt für Punkt setzen, damit die Wärmeeinbringung möglichst gering bleibt, sollte es gehen. Wäre einen Versuch wert. Hab zum Glück noch eine zweite Scheibe, bei der ebenfalls die Lasche fehlt. Ist anscheinend kein Einzelfall.
Gruß Manfred
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